Die Schweizerische Post hat ehemalige Lernende zur Qualität der betrieblichen Ausbildung befragt. In deren Einschätzung wurde ihnen während der Übergangsphase ins Berufsleben (zu) wenig Unterstützung geboten. Nun wurden die Lehrangebote angepasst.
Von Francesco Trippolini und Kilian Schreiber. Francesco Trippolini ist Co-Projektleiter der Evaluation «Ehemalige Lernende» bei der Schweizerischen
Post. Kilian Schreiber ist Projektleiter Berufsbildung bei der Schweizerischen Post.
Schwerpunkt Ausbildungsqualität
Das sogenannte «Input-Prozess-Output-Modell» wurde für eine Studie des deutschen Bundesinstituts für Berufsbildung entwickelt und aus berufspädagogischen und gesetzlichen Anforderungen abgeleitet. Es wurde für das Projekt an die Anforderungen von ehemaligen Lernenden angepasst und gemeinsam mit Ausbildungsfachleuten und Praktikern des Betriebs mit unternehmensspezifischen Norm-Kriterien ergänzt. Während sich die Input- und Prozessqualität im Modell auf die Art und Weise bezieht, wie die Ausbildung
im Betrieb organisiert und durchgeführt wird, liegt der Schwerpunkt der Studie auf der Outputqualität, d.h. bei den Ausbildungsergebnissen. Gerade bei ehemaligen Lernenden sind die Lernergebnisse sowie das Zurechtfinden mit dem Ausbildungsrucksack auf dem Arbeitsmarkt von zentralem Interesse. Dazu gehören
beispielsweise die erworbenen Kompetenzen, die Zufriedenheit mit der heutigen Berufssituation oder die Möglichkeit, sich beruflich oder persönlich weiterzuentwickeln.
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